In Hradec Králové (Königgrätz) hat die Stadtpolizei eine Autofahrerin dabei ertappt, wie sie das Kontrollsystem für gebührenpflichtiges Parken austricksen wollte: Die Frau hatte einen Buchstaben auf ihrem Kennzeichen mit schwarzem Isolierband überklebt. Nun drohen ihr eine Geldstrafe von 5.000 bis 10.000 Kč und ein Fahrverbot von 6 bis 12 Monaten – deutlich mehr, als die reguläre Parkgebühr gekostet hätte.
Nach Angaben der Stadtpolizei, die den Fall in den sozialen Netzwerken veröffentlichte, war das Fahrzeug mehrfach in der gebührenpflichtigen Parkzone erfasst worden, ohne dass bezahlt wurde. Bei der Überprüfung stellten die Beamten fest, dass die Fahrerin mithilfe von schwarzem Klebeband den Buchstaben „C“ auf dem Kennzeichen so verändert hatte, dass er wie ein „O“ aussah.
Die Abfrage in der Datenbank ergab, dass das entstandene Kennzeichen zwar im Register existiert, aber auf ein völlig anderes Fahrzeug eingetragen ist, das schon lange abgemeldet wurde. Der Fall wurde an die Verwaltungsbehörde übergeben.
Für das Fahren mit einem veränderten amtlichen Kennzeichen sieht das Straßenverkehrsgesetz eine Geldstrafe von 5.000 bis 10.000 Kč sowie ein Fahrverbot von 6 bis 12 Monaten vor.
„Die Stadtpolizei warnt eindringlich: Das vorsätzliche Verändern von Kennzeichen ist ein schwerwiegender Verstoß. Der Versuch, das Überwachungssystem zu umgehen, hat am Ende deutlich härtere Folgen als das einfache Nichtbezahlen der Parkgebühr“, erklärte Polizeisprecherin Eva Knežourová.
Around Prague nach Berichten von novinky.cz